Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

seit Errichtung der Behindertentoilette hinter dem Rathaus erfährt diese eine stetig steigende Nutzung.

So wird die Behindertentoilette nicht, wie es die Bezeichnung vermuten lässt, rein von dem genannten eingeschränkten Personenkreis genutzt, sondern erfährt z. B. durch den Wochenmarkt eine vielseitige und höhere Auslastung.

Unter Berücksichtigung der vermehrten Nutzung sowie der in die Jahre gekommenen Ausstattung sollte diese einmal voll umfänglich auf Funktionsfähigkeit / Mängel nebst Anpassung an die heutigen Standards überprüft werden.

Im Vorfeld zu einer möglichen Überprüfung der Ausstattungsgegenstände können bereits folgende Hinweise gegeben werden:

  • Von den installierten Armlehnen/Stützhilfen, hygienisch Edelstahl, ist lediglich eine verstellbar. Dies macht die Erreichbarkeit, z. B. des im Boden versenkten Spülers, mit einem Rollstuhl unmöglich.

  • Der Bodenspüler besitzt zurzeit keine Funktion, hier wäre eine Überprüfung angezeigt ob dieser überhaupt nötig ist.

  • Das WC hat noch eine alte WC Brille mit Deckel aus Kunststoff, hier ist aus hygienischer Sicht ein neues WC erforderlich.

Im Hinblick auf die geringe Anzahl an Beteiligten des Konzepts „Nette Toilette“ sowie die sehr unterschiedlichen Öffnungszeiten sollte anstatt einer neuen öffentlichen Toilettenanlage darüber beraten werden, im Zuge einer möglichen Modernisierung der Behindertentoilette diese mit einem sogenannten „Münzer“ zu versehen, um sie der gesamten Bevölkerung, gegen eine Nutzungsgebühr von EUR 0,50 bis 1,00 zugänglich zu machen.

Selbstverständlich bleibt die Möglichkeit die Toilette mit einem Euroschlüssel kostenlos zu benutzen, erhalten.

Blomberg, 12.03.2020         

M. Stork, stellver. Fraktionssprecherin


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