FBvB aktuell

Die Freien Bürger von Blomberg haben bei dieser Kommunalwahl wegen fehlender Interessenten (was die Aufstellung in den einzelnen Wahlkreisen angeht) nicht für den Rat kandidiert und sich im Vorfeld für Herrn Dolle als zukünftigen Bürgermeister ausgesprochen. Dies geschah vor dem Hintergrund, dass es uns stets auf Sachentscheidungen ankam.

Im Rat waren die FBvB paritätisch mit einer Ratsherrin und einem Ratsherrn besetzt. Bei der Stichwahl zur zukünftigen Blomberger Bürgermeisterin oder zum zukünftigen Blomberger Bürgermeister gibt es diese Möglichkeit nicht.

Vor diesem Hintergrund kann die Frage einer Frauenquote unseres Erachtens kein Wahlargument sein.

Daher war und ist für uns auch weiterhin die Frage wichtig:„Wer kann uns in Blomberg zukünftig am besten helfen, unsere Stadt sicher aus der Krise zu führen?“ Es ist unbestritten, dass auf alle Städte coronabedingt erheblichen finanzielle Mindereinnahmen zu kommen. Die Gewerbesteuern sind eingebrochen, ein großer Teil unserer Finanzausgaben wie die Personalausgaben, die Kreisumlage, usw. sind Fixkosten, an denen sich wenig ändern lässt. Um zukünftig überhaupt noch politischen Spielraum für eigene Entscheidungen zu haben, ist es wichtig, mit Finanzen und Förderanträgen vertraut zu sein. Das kann man u. E. nach nur unzureichend in „Fortbildungskursen“ theoretisch erlernen.

Wichtig ist die jahrelange Erfahrung, um erfolgreich zu sein. Als Kämmerer trifft dies auf Herrn Dolle zu. Hinzu kommt, dass er Jurist mit erstem und zweitem Staatsexamen ist, in der Privatwirtschaft Erfahrungen in der Geschäftsführung des Dortmund Airport sammeln konnte und auch bei den Bezirksregierungen in Arnsberg und Detmold arbeitete. Letzteres ist sicher hilfreich bei Abstimmungsprozessen, der Beantragung von Fördergeldern, usw.

Nicht zuletzt haben wir Herrn Dolle als eine Person kennen gelernt, die sachkompetente Entscheidungen – unabhängig von Parteipolitik – trifft. Wir sind uns sicher, dass er auch weiterhin nicht nur für fraktionsübergreifende, effektive Zusammenarbeit offen ist, sondern er wird auch für die Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger stets ein offenes Ohr haben. Das sind u. E. beste Voraussetzungen, um Blomberg in eine gute Zukunft zu steuern.

 

Liebe Blombergerinnen und Blomberger,

leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass die Freien Bürger von Blomberg (FBvB) an der diesjährigen Kommunalwahl nicht teilnehmen werden.

Die Freien Bürger von Blomberg hatten in der Vergangenheit stets Probleme, alle Blomberger Wahlbezirke zu besetzen. Oft gelang es erst an den Wahlständen Interessenten für die Kandidatur zu gewinnen.

Viele unserer Mitglieder hatten bereits frühzeitig dem Vereinsvorstand mitgeteilt, dass sie aus Alters- bzw. Gesundheitsgründen bei der Kommunalwahl im Jahr 2020 nicht mehr als Kandidaten zur Verfügung stehen.

Daher haben die FBvB bereits seit Dezember 2019 auf ihrer Homepage und in der NelkenWelt auf dieses Problem hingewiesen und versucht, Interessenten für die Wahlbezirksbesetzung zu finden.

Trotz wiederholter Bemühungen gelang es uns nicht, durch mehrere Artikel in den Medien die Lücken zu schließen. Dies bedauern wir sehr, zumal wir von vielen Seiten für unsere politische Auffassung und unsere Entscheidungen viele positive Rückmeldungen erhielten. Wenig nachvollziehbar ist dies auch vor dem Hintergrund, dass wir auch parteiunabhängige Kandidaten in unsere Liste aufgenommen hätten.

Die Einschränkungen der Corona Krise trugen erheblich dazu bei, dass die Arbeit erschwert wurde. Regelmäßige Treffen des Vereins und auch die Ansprache potentieller Interessenten waren stark eingeschränkt.

So mussten wir leider Ende Juni feststellen, dass es wegen des Mangels an Kandidaten keinen Sinn macht, zur Wahl anzutreten.

Daraufhin hat der Verein der FBvB die Nichtteilnahme an der diesjährigen Kommunalwahl beschlossen und keine Kandidaten zu melden.

Wir bedauern es sehr, dass es uns trotz zahlreicher Bemühungen nicht gelungen ist, die Blomberger Wahlkreise zu besetzen. Wie es weitergeht, wird in der Jahreshauptversammlung im Jahr 2021 beraten und entschieden werden.

Abschließend bedanken wir uns bei allen Blomberger Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung und positiven Rückmeldung der vergangenen Jahre. Wir finden es allerdings schade, dass in der vergangenen Wahlperiode Blomberger Bürgerinnen und Bürger uns zwar oft positive Rückmeldungen zu unseren Entscheidungen gaben, sich oft mit ihren Anliegen an uns wandten, aber letztendlich nicht bereit waren, sich politisch zu engagieren. Daher blieb den Freien Bürgern von Blomberg keine andere Möglichkeit, als nicht zur nächsten Wahl anzutreten, da die Wahlkreise nicht besetzt werden konnten.

Blomberg, 15.07.2020                                              Marin Stork, 1. Vorsitzende

Die Freien Bürger von Blomberg teilen mit, dass sie an der diesjährigen Kommunalwahl nicht teilnehmen werden.

Begründung:

Die Freien Bürger von Blomberg hatten in der Vergangenheit stets Probleme, alle Blomberger Wahlbezirke zu besetzen. Oft gelang es erst an den Wahlständen Interessenten für die Kandidatur zu gewinnen.

Daher haben wir bereits seit Dezember 2019 auf unserer Homepage und in der NelkenWelt auf dieses Problem hingewiesen.

Trotz wiederholter Bemühungen gelang es uns nicht, durch verstärkte Werbung in den Medien die Lücken zu schließen.

Aufgrund der Corona Krise waren regelmäßige Treffen des Vereins und auch die Ansprache potentieller Interessenten stark eingeschränkt.

Daraufhin hat der Verein die Nichtteilnahme an der diesjährigen Kommunalwahl beschlossen und keine Kandidaten zu melden.

Blomberg, 09.07.2020                                            Marin Stork, 1. Vorsitzende

Bei den Neuwahlen des Vereinsvorstands der Freien Bürger von Blomberg gab es keine Überraschungen.

Dem bisherigen Vorstand wurde erneut das Vertrauen ausgesprochen.

Gewählt wurden Marin Stork als 1. Vorsitzende, Fritz Sprute als stellvertretender Vorsitzender, Walter Beumer als Kassierer und Günter Simon als Schriftführer.

Neue Kassenprüfer wurden Andrea und Arthur Hilker.

Alle Gewählten nahmen die Wahl an und bedankten sich für das in sie gesetzte Vertrauen.

Blomberg, den 02.07.2020                              Marin Stork, 1. Vorsitzende

Der Ratsherr Broeker wirft einigen Ratsmitgliedern von Dorfgemeinschaften, die Friedhöfe pflegen müssen, vor, dass sie bei den Beratungen / Abstimmungen, für die Vergabe des Heimatpreises an diese Gruppen gestimmt hätten. Sie seien befangen gewesen und hätten sich Vorteile verschaffen wollten. Diesen Vorwurf weisen die FBvB auf schärfste zurück, zumal hierdurch kein Ratsherr persönliche Vorteile hatte.

Richtig ist, dass in der Hauptausschusssitzung vom 30.10.2019 über alle eingegangenen Vorschläge zum Heimatpreis intensiv beraten wurde. Hierüber wurde jeweils einzeln abgestimmt. Das Abstimmungsergebnis im Rat vom 04.11.2020 war bei drei Neinstimmen und einer Enthaltung ebenso eindeutig wie die Abstimmungen im Hauptausschuss. Auch ohne die Ratsmitglieder die angeblich persönlich betroffen sind wäre das Abstimmungsergebnis angesichts der klaren Ergebnisse zugunsten der Dorfgemeinschaften ausgefallen.

Ferner ist zu bedenken, dass in den von der Friedhofsschließung betroffenen Dörfern erhebliche Spenden gesammelt wurden, um die eigenen Friedhöfe zu erhalten. Das zeigt, wie wichtig den Dorfgemeinschaften der Erhalt dieser Einrichtung ist. Der Friedhof ist nicht nur ein Ort des Gedenkens sondern auch eine Möglichkeit für soziale Kontakte. Eine Konzentration von Friedhöfen würde es älteren Einwohnern nicht nur erschweren, die Gräber zu besuchen, sondern es würde außerdem zu mehr Verkehr führen. Auch vor diesem Hintergrund ist das Agieren des Ratsherrn von Bündnis 90/ die Grünen, Herrn Broeker, wenig nachvollziehbar, zumal darüber diskutiert wird, ob das Friedhofswesen nicht Kulturgut werden soll.

Festzustellen ist allerdings, dass Herr Bröker zwei Mal nichtöffentliche Sitzungsinhalte öffentlich machte. Erstens wurden Abstimmungsergebnisse zum Heimatpreis öffentlich gemacht, zweitens wurden in der Haushaltsrede nichtöffentliche Kosten des Kunstrasenplatzes in Istrup genannt. Diese waren nicht nur auf der Homepage von Bündnis 90 / Die Grünen sondern auch in anderen Öffentlichen Medien zu lesen.

Wir selbst waren als FBvB einmal vom Vorwurf der Verschwiegenheitsverletzung betroffen, da wir in der Nelkenzeitung über einen Interessenten für das Integrationszentrum berichteten. Wir haben uns dafür entschuldigt und die vom Rat festgelegte Summe gezahlt.

Herr Broeker entschuldigte sich bisher leider nicht, so dass wir befürchten, dass sich durch sein Agieren das zukünftige Klima im Rat und in den Ausschüssen verschlechtern wird.

Blomberg, 18.05.2020                                   Freie Bürger von Blomberg e. V.