11Sep 2019

Fit for future:
Manche Städte statten ihre Schulen mit digitalen Tafeln aus. Blomberg schmückt damit seinen Stadteingang.
Hat aber weder für das EINE noch für das ANDERE eigenes Geld und stellt sich mit der Bettelschale beim Bund in die Reihe mit 140 anderen Gemeinden.

Walter Beumer

32825 Blomberg

28Jun 2019

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

die FBvB beantragen, darüber zu beraten und zu entscheiden, ob der neue Kunstrasenplatz in Istrup mit Kunststoffgranulat oder Korkgranulat gefüllt werden soll

Begründung:

  • Die Europäische Union plant ein Gesetz zu Verbot von Kunststoffgranulat auf Kunstrasenplätzen.

  • Die Stadt Lemgo hat sich bereits für das Umstellen auf Korkgranulat entschieden-

 

Brüntrup, den 19.06.2019  

G. Simon, Fraktionssprecher

 

01Apr 2019

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

die FBvB beantragen, die Denkmal- und Kulturgutliste auf der Internetseite der Stadt zu veröffentlichen und per Presseartikel darauf hinzuweisen und die rechtlichen Konsequenzen / Unterschiede der beiden Listen in einer Präambel zu verdeutlichen

Begründung:

  • Der Kauf alter Häuser wird in Blomberg gefördert, um Leerstände zu vermeiden, umso wichtiger ist es, den Bürgern vor dem Kauf eine zeitgemäße Einsicht in die Denkmal- und Kulturliste zu ermöglichen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
  • Anlass unseres Antrags ist ein Presseartikel in der Lippischen Landeszeitung vom 19.März 2019, in dem es um Probleme beim Umbau nach dem Kauf eines Fachwerkhauses in Kleinenmarpe ging.
  • Ohne Kenntnis der Denkmal- und Kulturliste und deren Auswirkungen auf den geplanten Umbau hatten die neuen Eigentümer das Fachwerkhaus gekauft und mit dem Umbau begonnen. Dieser wurde dann vom Bauamt der Stadt Blomberg gestoppt mit der Aufforderung, den Arbeiten sofort zu stoppen.
  • Begründet wurde dies mit dem Hinweis, das Haus stehe auf der Kulturgutliste und sei für den Denkmalschutz vorgesehen, da die Umbauideen nicht mit den Richtlinien des Denkmalschutzes übereinstimmen.
  • Um solche Unstimmigkeiten zukünftig zu vermeiden ist es u. E. erforderlich, dass jeder potentielle Käufer sich im Vorfeld zeitgemäß informieren kann.

Brüntrup, den 19.03.2019                                                G. Simon, Fraktionssprecher

Nach ausführlicher Beratung haben wir den Antrag zurückgezogen.

Begründung: Eine Veröffentlichung auf der Homepage der Stadt Blomberg würde die Belange des Datenschutzes verletzen. Seit dem Jahr Mai 2017 ist die Auflistung aller Denkmäler im Stadtgebiet Blomberg auf der Homepage der Stadt Blomberg veröffentlicht und somit einsehbar.

 

 

31Mrz 2019

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

die FBvB beantragen, über die Freigabe der Dächer in der Blomberger Altstadt für Solaranlagen zu beraten und zu entscheiden.

Begründung:

Die Freigabe der Dächer in der Blomberger Altstadt für private Solaranlagen ist ein Beitrag zum Umweltschutz.

Hierdurch wird die Reduzierung von CO² – Ausstoß unterstützt.

Gleichzeitig bietet es einen Anreiz für unsere Bürgerinnen und Bürger, sich stärker für die Anschaffung von Elektroautos zu interessieren.

Für dieses Anliegen setzt sich auch die Lemgoer SPD ein, indem sie u. a. in einem Artikel der LZ feststellt: „Die Lemgoer SPD ist der Überzeugung, dass auch vor dem Hintergrund von Ladeeinrichtungen für Elektroautos private Photovoltaik weiter zunehmen wird…“

Brüntrup, den 19.03.2019              G. Simon, Fraktionssprecher

Der Ausschuss ist sich einig darüber, dass Abweichungen von der gerade erst verabschiedeten Gestaltungssatzung derzeit nicht beabsichtigt sind. Dem Antrag der FBvB, die Dächer in der Blomberger Altstadt für Solaranlegen frei zu geben, wird nicht gefolgt.

Beratungsergebnis:  1  Ja-Stimme, 14 Gegenstimmen, 0 Enthaltungen

07Mrz 2019

Leopoldshöhe hat seine Schulen mit Tablets und VideoScreens ausgestattet.
Eine begrüßenswerte und lange überfällige Investition in die Bildungszukunft.
Die Ratsmehrheit in Blomberg stattet die Ortseingang mit großflächigem Videoscreen aus. Zukunftssicher.
Für rund 60.000 Euro. Und künstlerisch wertvolle Metallnelkenkonstruktionen kommen noch dazu, gaaanz große und kleine für …man darf raten, denn die Kosten sind immer noch vertraulich.
Und die Gesamtstadteingangsverschönerungssause kommt sicherlich, ich darf mal schätzen, auf ne halbe Million, plus die Kosten für diverse Gutachten und „Gestaltungskonzeptionen“. Die Stadt hat ja keine eigene Fachkompetenzen. Da geht’s Blomberg wie der Bundeswehr.
Für dieses Geld hätte die Stadt einige hundert Tablets zumindest fürstlich bezuschussen und auch ein paar interaktive Whiteboards für die Klassenräume anschaffen können. Und auch einen externen Gutachter/Entwickler beauftragen können. Denn – es fehlt die örtliche Sachkompetenz, und so fehlt dem Blomberger Rat und der Stadtverwaltung und den Blomberger Schulen bislang jegliches beschlussfähiges Konzept.
Und die Zuständigkeit wird, nur zu gern, auf den Kreis Lippe geschoben. Da kann und darf man halt nix machen, es ist nun mal so beschlossen. Man darf gespannt sein, wann und wieviel von den nun endlich freigegebenen Fördermilliarden des Bundes angesichts der Blomberger Konzeptionslosigkeit denn nun in den städtischen Schulen ankommt.
Die Zukunft der Blomberger Schulen liegt also nach wie vor auf den Straßen, den Einfahrtsstraßen der Innenstadt. Man muss eben Prioritäten setzen können.

Walter Beumer
32825 Blomberg