06Jul 2020

Bei den Neuwahlen des Vereinsvorstands der Freien Bürger von Blomberg gab es keine Überraschungen.

Dem bisherigen Vorstand wurde erneut das Vertrauen ausgesprochen.

Gewählt wurden Marin Stork als 1. Vorsitzende, Fritz Sprute als stellvertretender Vorsitzender, Walter Beumer als Kassierer und Günter Simon als Schriftführer.

Neue Kassenprüfer wurden Andrea und Arthur Hilker.

Alle Gewählten nahmen die Wahl an und bedankten sich für das in sie gesetzte Vertrauen.

Blomberg, den 02.07.2020                              Marin Stork, 1. Vorsitzende

22Mai 2020

Der Ratsherr Broeker wirft einigen Ratsmitgliedern von Dorfgemeinschaften, die Friedhöfe pflegen müssen, vor, dass sie bei den Beratungen / Abstimmungen, für die Vergabe des Heimatpreises an diese Gruppen gestimmt hätten. Sie seien befangen gewesen und hätten sich Vorteile verschaffen wollten. Diesen Vorwurf weisen die FBvB auf schärfste zurück, zumal hierdurch kein Ratsherr persönliche Vorteile hatte.

Richtig ist, dass in der Hauptausschusssitzung vom 30.10.2019 über alle eingegangenen Vorschläge zum Heimatpreis intensiv beraten wurde. Hierüber wurde jeweils einzeln abgestimmt. Das Abstimmungsergebnis im Rat vom 04.11.2020 war bei drei Neinstimmen und einer Enthaltung ebenso eindeutig wie die Abstimmungen im Hauptausschuss. Auch ohne die Ratsmitglieder die angeblich persönlich betroffen sind wäre das Abstimmungsergebnis angesichts der klaren Ergebnisse zugunsten der Dorfgemeinschaften ausgefallen.

Ferner ist zu bedenken, dass in den von der Friedhofsschließung betroffenen Dörfern erhebliche Spenden gesammelt wurden, um die eigenen Friedhöfe zu erhalten. Das zeigt, wie wichtig den Dorfgemeinschaften der Erhalt dieser Einrichtung ist. Der Friedhof ist nicht nur ein Ort des Gedenkens sondern auch eine Möglichkeit für soziale Kontakte. Eine Konzentration von Friedhöfen würde es älteren Einwohnern nicht nur erschweren, die Gräber zu besuchen, sondern es würde außerdem zu mehr Verkehr führen. Auch vor diesem Hintergrund ist das Agieren des Ratsherrn von Bündnis 90/ die Grünen, Herrn Broeker, wenig nachvollziehbar, zumal darüber diskutiert wird, ob das Friedhofswesen nicht Kulturgut werden soll.

Festzustellen ist allerdings, dass Herr Bröker zwei Mal nichtöffentliche Sitzungsinhalte öffentlich machte. Erstens wurden Abstimmungsergebnisse zum Heimatpreis öffentlich gemacht, zweitens wurden in der Haushaltsrede nichtöffentliche Kosten des Kunstrasenplatzes in Istrup genannt. Diese waren nicht nur auf der Homepage von Bündnis 90 / Die Grünen sondern auch in anderen Öffentlichen Medien zu lesen.

Wir selbst waren als FBvB einmal vom Vorwurf der Verschwiegenheitsverletzung betroffen, da wir in der Nelkenzeitung über einen Interessenten für das Integrationszentrum berichteten. Wir haben uns dafür entschuldigt und die vom Rat festgelegte Summe gezahlt.

Herr Broeker entschuldigte sich bisher leider nicht, so dass wir befürchten, dass sich durch sein Agieren das zukünftige Klima im Rat und in den Ausschüssen verschlechtern wird.

Blomberg, 18.05.2020                                   Freie Bürger von Blomberg e. V.

22Mai 2020

Wegen der Vorschriften zur Corona-Krise, konnten die Freien Bürger von Blomberg (FBvB) bisher keine Jahreshauptversammlung im Jahr 2020 durchführen. Somit gab es auch keine Vorstandswahlen. Der alte Vorstand wird die Geschäfte daher zunächst weiterführen müssen.

Auf Anfrage beim Ordnungsamt der Stadt Blomberg wurde uns mitgeteilt, dass wir zwar Versammlungen zur Vorbereitung der im September anstehenden Kommunalwahlen unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften durchführen dürften, die Durchführung einer Jahreshauptversammlung sei allerdings verboten.

Da die FBvB ein eingetragener Verein sind, gelten für uns die gleichen Vorschriften wie für Sport-, Musik- und andere Vereine. Der Vorstand war sich einig, dass die rechtlichen Vorgaben zu beachten sind. Sobald solche Treffen wieder stattfinden können, werden die Freien Bürger von Blomberg selbstverständlich zeitnah die noch ausstehende Jahreshauptversammlung nachholen.

22Mai 2020

Seit Dezember 2019 bemühen sich die Freien Bürger von Blomberg Wahlbezirkskandidaten für die nächste Kommunalwahl zu finden. Leider hat sich bisher auf unsere mehrfachen Aufrufe niemand gemeldet.

Viele unserer Mitglieder werden auf Grund ihres Alters und aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten. Die FbvB können somit die Wahlbezirke nicht mehr besetzen, so dass es ohne neue Kandidaten keinen Sinn macht, zur nächsten Wahl anzutreten.

In der Vergangenheit war es den Freien Bürgern von Blomberg immer gelungen, durch persönliche Kontakte oder Ansprache an den Wahlständen Interessenten zu gewinnen.

Wegen der Coronakrise ist in diesem Jahr alles anders. Es dürfen zwar Versammlungen zur Besetzung der Wahlbezirke stattfinden, da diese nicht digital oder per Telefonkonferenz erfolgen können. Doch nützt uns diese Vorgabe wenig, wenn die Kandidaten fehlen. Aufgrund der Kontaktverbote und nicht möglicher Wahlkampfstände, gibt es keine Möglichkeit, gezielt Blomberger Bürgerinnen und Bürger zu werben. Die Zeit läuft davon, zumal bereits im Juli die Wahlvorschläge eingereicht werden müssen. Dieses Problem sehen auch andere Wählergemeinschaften und Parteien. Besonders schwer haben es die Wählergemeinschaften, die erstmals zur Wahl antreten, da sie auch noch Stützungsunterschriften sammeln müssen, um zur Wahl zugelassen zu werden.

Inzwischen gibt es viele Stimmen, die sich für eine Verschiebung des Kommunalwahltermins aussprechen. Hierdurch entsteht allerdings das Problem für die Landesregierung, dass der jetzige Rat dann schon über sechs Jahre im Amt sein würde. Eine Verschiebung auf den spätestens möglichen Termin nach geltender Rechtslage wäre der 11. Oktober 2020. Die Wahlvorschläge müssten dann bis Mitte August eingereicht werden. Einer um ein halbes Jahr verlegte Wahl müsste eine Änderung des Wahlgesetzes voraus gehen.

Angesichts dieser unklaren Situation halten die FBvB es für schwierig, die Wahlkreise zu besetzen. Wenn Sie also möchten, dass die FBvB bei der nächsten Kommunalwahl in Blomberg antreten, dann bitten wir Sie, sich persönlich zu engagieren. Sie können auch kandidieren, wenn sie nicht Mitglied der Freien Bürger von Blomberg sind. Melden Sie sich bei Marin Stork. Sobald genügend Interessenten da sind, werden die FBvB die notwendigen Schritte zur Vorbereitung der Wahl einleiten und auch Sie zur Wahlversammlung einladen.

Kontakt: Marin Stork (1. Vorsitzende) Tempelhofer Str. 10 / 32825 Blomberg

Telefon: 05235 8288 oder: email: m.stork@fbvb.de

03Mai 2020

Die Freien Bürger von Blomberg werden auch bei der nächsten Kommunalwahl, wie in der Vergangenheit, keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufstellen. Für uns macht es keinen Sinn, die Zahl der Kandidaten zu erhöhen, da hierdurch die Wahrscheinlichkeit einer Stichwahl und damit die Ausgabe zusätzlicher Steuergelder erhöht wird.

Gerade wegen der Coronakrise und der hierdurch zu erwartenden zusätzlichen, stärkeren Belastung des städtischen Haushalts sind wir der Auffassung, dass in dieser schwierigen Zeit ein versierter Verwaltungsfachmann mit fundierten Finanzkenntnissen die richtige Wahl ist.

Den Vorschlag der SPD, den jetzigen Kämmerer, Herrn Dolle aufzustellen, halten wir für eine sehr gute Lösung.

Wir kennen Herrn Dolle seit zwei Jahren aus den Bewerbungsgesprächen zum Kämmerer, den Ausschüssen und privaten Gesprächen. In dieser Zeit haben wir ihn nicht nur als äußerst fachkompetent in Finanz-, Sozialfragen, usw. sondern auch als bürgernahen Verwaltungsbeamten schätzen gelernt. Ihm war nicht nur die Kernstadt wichtig, sondern auch die Ortsteile, deren Attraktivität er erhalten bzw. steigern möchte. Außer den städtischen Finanzen hat er sich auch für die Weiterentwicklung der Kindergärten und Schulen engagiert. Wir sind uns sicher, dass ihm ein wichtiges Anliegen ist, die Attraktivität unserer Stadt und der Ortsteile zu erhalten. Daher wird er sich auch nach der Krise sicher um den Erhalt von Betrieben, kleineren Geschäften, Restaurants und Gastwirtschaften kümmern.

Obwohl bei seiner Wahl die Stelle des Kämmerers neu besetzt werden muss, unterstützen die FBvB den Vorschlag der SPD, Herrn Dolle als Bürgermeister aufzustellen.